Ich bin ein Naturbursche

S. Stadler

Große Verkehrsprojekte haben nicht nur Auswirkungen auf die Anwohner entlang der Gleise, Straßen und Brücken. Häufig sind auch Lebewesen wie z.B. Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Reptilien betroffen. Um sie und ihren Lebensraum kümmert sich Herr Stadler.

Seit 2010 arbeitet der Artenschutzexperte in der Umweltplanung bei Pöyry - im Herbst und Winter im Kölner Büro. Wenn der Frühling anbricht, geht es für den Mittdreißiger in die Natur zur Erfassung von Tierarten unterschiedlichster Art in ganz Deutschland. „Bei gutem Wetter arbeite ich draußen, bei schlechtem Wetter überwiegend drinnen. Das ist spitze. Jedes Jahr ist anders, langweilig wird es nie.“

Baugebiete analysieren

Tiere liegen dem Diplom-Ingenieur sehr am Herzen. „Ich liebe es auf die Pirsch zu gehen und herauszufinden, welche Tiere in einem Gebiet leben.“ Beim sogenannten „Verhören“ von Eulen mittels Klangattrappe oder der Kartierung von Fledermäusen mit einem Detektor legt er sich auch schon mal nachts auf die Lauer.

Die Natur schützen

„Bei unseren Projekten versuchen wir, die möglichen bau-, anlage- und betriebsbedingten Beeinträchtigungen insbesondere für die sogenannten ‚planungsrelevanten Tierarten‘ zu vermeiden, minimieren und/oder zu kompensieren.“ Dafür legt er Maßnahmen wie Bautabuzonen, Schutzzäune oder die Anlage von Ersatzhabitaten fest. Bei der Umweltbaubegleitung achtet er anschließend darauf, dass diese ordnungsgemäß von den ausführenden Firmen umgesetzt werden.

Unterstützung erhalten

Bei Pöyry gefällt dem leidenschaftlichen Ornithologen, dass ihm schon früh viel zugetraut wurde. Er kann eigenständig arbeiten und das Unternehmen bietet ihm vernünftige Arbeitsbedingungen, was nicht selbstverständlich ist. „Ob Fledermaus-Detektor, Spektiv oder Fieldbook - Pöyry sorgt für ein gutes Equipment.“