Infrastruktur

Fehmarnsundquerung (FSQ)

Kombinierte Eisenbahn-Straßenbrücke Variantenuntersuchung

Deutschland

Projektdaten

Auftraggeber: DB Netz AG, Regionalbereich Nord

Dienstleistungen: Vorplanung Lph 1 - 2 Objekt- und Tragwerksplanung Brücke, Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsanlagen (Schiene, Straße, Langsamverkehr, Rad- und Fußwege), Technische Ausrüstung (50Hz, WHZ, LST, OLA, ETCS) BIM-Leistungen

Bearbeitungszeitraum: 01/2017 – 12/2018

Die vorhandene, aus dem Jahr 1963 stammende kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Fehmarnsund verbindet mit einer Länge von insgesamt 963 Metern die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Festland. Diese Brücke ist inklusive der Bahn- und Straßenanlagen als Ersatz neu zu bauen.

Auf Grundlage des am 03.09.2008 zwischen Deutschland und Dänemark abgeschlossenen Staatsvertrags planen beide Staaten den Bau einer Festen Querung über den Fehmarnbelt (FBQ). Deutschlands Beitrag umfasst den Ausbau der Straßen- und Schienenanbindung auf deutscher Seite an die FBQ. Die vorhandene, aus dem Jahr 1963 stammende kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Fehmarnsund verbindet mit einer Länge von insgesamt 963 m die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Festland. Sie überführt auf einem gemeinsamen Querschnitt die eingleisige Eisenbahnstrecke 1100 als Bestandteil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes (TEN) die Bundesstraße B207/E47 mit zwei Fahrstreifen sowie einem Fußweg. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Die Brücke ist inkl. der Bahn- und Straßenanlagen als Ersatz neu zu bauen. Dabei sind verschiedene Trassierungsvarianten und Querschnittsaufteilungen zu untersuchen und die Vorzugslösung vorplanerisch auszuplanen.

Die bestehenden Planungen zum Ausbau der B207 sowie zur festen Querung des Fehmarnbelts sind zu beachten. Kommunale Planungen (z. B. Bauleitplanungen, Wasser-, Natur- und Vogelschutzgebiete) zu überprüfen und zu berücksichtigen. Die Länge der neuen Brücke beträgt ca. 1.500 bis 2.000 m. Die Leistungen werden mit der BIM-Methodik umgesetzt.