Infrastruktur

Umweltmonitoring Flutmulde Rees

Flutmulde Rees - Working with Nature Award 2014, Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg Rhein

Reeser Schanz

Projektdaten

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein

Investitionsvolumen: 58 Mio Euro

Bearbeitungszeitraum: 2010-2015

Länge: 3 km

Breite: 150 m - 180 m

Sohlbreite: 30 m - 40 m

Wasserstand bei Niedrigwasser: 2,20 m - 2,50 m

Fläche: 320 ha

Mit Nachhaltigkeit zu internationaler Auszeichnung

Um der konstanten Sohlerosion des Rheins entgegenzuwirken, baut das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein durch das Naturschutzgebiet „Reeserschanz“ eine Flutmulde. Dabei lässt sich das WSA im Rahmen eines projektbegleitenden Monitorings in ökologischen Fragen von Pöyry beraten. Die Geschichte eines international ausgezeichneten Projekts.

Das Pöyry-Team aus Landschaftsarchitekten, Geografen, Biologen und Agrarwissenschaftlern führt in regelmäßigen Abständen Funktionskontrollen auf dem etwa 320 ha großen Areal durch, die helfen, die Flutmulde so naturnah wie möglich in die Landschaft zu integrieren. Fauna und Flora des Naturschutzgebietes werden in dem auf fünf Jahre angelegten Auftrag in einer vergleichenden Betrachtung vor, während und nach der Bauphase von den Pöyry-Spezialisten überwacht. So wird dem WSA die Beurteilung von anlage- und baubedingten Auswirkungen auf die Flora und Fauna im Untersuchungsraum möglich.

Dietmar Abel, Projektleiter Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein: „Mit Pöyry haben wir uns in puncto Umweltmonitoring beim Großprojekt Flutmulde Rees für einen Partner entschieden, der über eine langjährige und nachweislich umfassende Expertise in Umweltdienstleistungen verfügt. Die Zusammenarbeit war inhaltlich wertvoll und wie jetzt am Working-with-Nature-Award sichtbar wurde, ausgezeichnet.“