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16 Apr 2015

BID3 | EDITION Q1 / 2015

FALLENDE ROHÖLPREISE
Auf lange Sicht Erholung des Preises erwartet

Die derzeitige Überversorgung des Marktes mit Rohöl hat seit Mitte letzten Jahres zu einem deutlichen Preisverfall von Rohöl gesorgt. Pöyry’s Q1 / 2015 Strompreisprojektionen berücksichtigen diese aktuelle Entwicklung des Ölpreises. Verglichen mit dem Q4 / 2014 Update sind die Preise für die kommenden fünf Jahre deutlich gesunken. In 2015 kommt es bei allen drei von Pöyry abgebildeten Szenarien (High, Central, Low) zu einer Preissenkung von mehr als 20 US$/Barrel. Der Ölpreis wirkt sich auch auf den Gaspreis aus. Dies liegt vor allem daran, dass vergleichsweise hohe Volumina an Gas nach wie vor im Rahmen von ölindexierten Langfristverträgen verkauft werden. Auch wenn die Auswirkungen einer Preisänderung im Öl-Markt auf die Gaspreise mit einer Verzögerung von circa sechs bis neun Monaten weitergegeben werden und der Einfluss anderer Commodity-Preise in ölindexierten Verträgen eine ausgleichende Wirkung hat, so führt die Senkung des Ölpreises je nach Szenario zu gefallenen Gaspreisen von etwa €20/MWh bis €25/MWh. Auf lange Sicht wird es jedoch zu keinen gravierenden Veränderungen kommen und die Ölpreise werden in den Jahren nach 2020 das bisher projizierte Niveau wieder erreichen.

HÖHERE CO2-PREISE
Preisanstieg aufgrund verschärfter Emissionsobergrenzen

Nach der politischen Einigung auf neue Ziele für 2030 im 4. Quartal 2014 hat Pöyry die Annahmen zur Emissionsobergrenze für CO2 im Q1 / 2015 Update aktualisiert. Aus diesem Grund sind die Preise je nach Szenario langfristig um rund €5/tCO2 bis €10/tCO2 gestiegen. Dies ist vor allem auf eine verschärfte Obergrenze für CO2-Zertifikate zurückzuführen.

Die Regeln der Marktstabilitätsreserve (MSR) werden derzeit nicht explizit in der Modellierung berücksichtigt. Pöyry verfolgt jedoch die aktuellen Diskussionen und nimmt das positive Ergebnis der Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments am 24. Februar 2015 zur Kenntnis, welches einen wichtigen Schritt auf dem Weg für eine endgültige Einigung über die MSR darstellt, welche im Juli 2015 erwartet wird. Wenn die MSR in seiner derzeit vorgeschlagenen Form umgesetzt wird, ist ein Anstieg unserer CO2-Preisprojektionen zu erwarten.

Unsicherheit besteht weiterhin bezüglich des Vorschlages einer zusätzlichen Emissionsreduktion (Senkung der Emissionen um weitere 22 Mio. Tonnen CO2 im Vergleich zu 2014) wie sie aktuell vom BMWi vorgeschlagen wurde.

MARKTDESIGN
Modellierung einer strategischen Reserve für Deutschland

Anfang des Jahres haben sich sowohl Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel als auch Kanzlerin Angela Merkel für die Weiterführung eines Energy-Only-Marktdesigns in Deutschland ausgesprochen. Auch Pöyry´s intensiver Austausch mit führenden Vertretern der deutschen Energiewirtschaft zeigt, dass die Mehrzahl nicht an die Einführung eines Kapazitätsmarktes in den nächsten Jahren glaubt. Mit dem Weißbuch, welches im Sommer 2015 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht werden soll, werden genauere Informationen und konkrete Maßnahmen zu dem zukünftigen Marktdesign erwartet.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen modelliert Pöyry neben einem weitergeführten Energy-Only-Markt in seinen Strompreisprojektionen mit dem Q1 / 2015 Update zum ersten Mal die Einführung einer strategischen Reserve für Deutschland. Diese strategische Reserve wird aktuell als Übergangslösung angesehen, welche sich zu einer fortdauernden Lösung im Marktdesign entwickelt und die Notwendigkeit von Kraftwerksneubau bis zum Jahr 2022 incentiviert. Pöyry geht davon aus, dass Neubau-KWK-Kraftwerke weiterhin durch die KWK-Zulage gefördert werden und zusätzliche Erlöse aus dem Verkauf von Wärme erzielt werden können.

PÖYRY POST

KOSTENOPTIMIERUNG IN 
WASSSERKRAFTANLAGEN
Hydro Benchmarking für E.ON

Wasserkraft ist noch immer die erzeugungsstärkste Technologie unter allen erneuerbaren Energien in ganz Europa und somit eine wichtige Quelle ressourcenschonender und CO2-armer Stromerzeugung.  Pöyry Management Consulting hat gemeinsam mit E.ON und anderen Teilnehmern einen maßgeschneiderten Ansatz entwickelt, der strukturelle und technische Unterschiede von Wasserkraftanlagen berücksichtigt. „Wir haben viele Erkenntnisse zur Optimierung unserer Performance gewonnen, deren Umsetzung nun angegangen wird“, sagt Dr. Klaus Engels, Leiter Wasserkraft Deutschland Süd, E.ON Kraftwerke GmbH, im Interview mit der Pöyry Post. In dieser aktuellen Ausgabe unseres Unternehmensmagazins, welches Sie bei Interesse gerne bei uns anfordern können, möchten wir Ihnen einen Überblick über Trends, aber auch konkrete Handlungsoptionen für Versorger im sich rasant verändernden Markt präsentieren.