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7 Jun 2016

BID3 Newsletter (Edition Q1 / 2016)

Herzlich Willkommen!

mit unserem Newsletter Pöyry News (BID3), der auch in einer englischen Version zur Verfügung steht (for the english version please click here), informieren wir Sie heute
über das Q1 Update unseres BID3 Elektrizitätsmarktmodells.

Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in aktuelle Trends und Entwicklungen im deutschen Elektrizitätsmarkt.

Neue Haupttreiber für den Strompreis

Deutschland-Österreich vor Spaltung der Preiszone?

Einfluss auf den Strompreis

Neue Ausgabe der Pöyry Post

Die Anmeldung zu unserem Newsletter Pöyry News (BID3) geschieht über folgenden Link:

http://www.poyry.de/anmeldung-bid3-newsletter

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und freue mich, mit Ihnen spannende Diskussionen über die aktuellen Themen der Energiewirtschaft führen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Lorenz

Vice President
Head of Central and South Europe
____________________________________

Roland Lorenz · Pöyry Management Consulting · Rather Str. 110b · 40476 Düsseldorf
Phone: +49 (211) 1752380 · Fax: +49 (211) 17523850 · E-Mail:

Treiber für den Strompreis

Preisanstieg für Strom ist maßgeblich durch Gas- und CO2-Preis getrieben

In allen drei Szenarien des BID3-Modells gibt es einen Aufwärtstrend der Strompreise (real) ab 2018. Im Central-Szenario wird der Anstieg der Großhandelspreise in Deutschland bis 2040 vor allem durch die steigenden Gas- und CO2-Preise sowie durch Verschiebungen in der Angebots- und Nachfragesituation beeinflusst. Diese Verschiebungen resultieren aus Veränderungen in der Merit-Order und des grenzpreissetzenden Kraftwerkes sowie aus dem wachsenden Einfluss ausländischer Kraftwerke bei der Preisbestimmung in Deutschland.

Die größte Veränderung des Strompreises tritt zwischen 2020 und 2030 auf. Diese Veränderung erklärt sich durch den Abbau von derzeitigen Überkapazitäten und damit geringeren Kapazitätsmargen in Nord-West Europa und durch den erhöhten Betrieb von Gas- und Dampfkraftwerken (aufgrund des wachsenden Anteils preissetzender Erzeugung aus Gas).

Weniger Einfluss hat dagegen der Kohlepreis (bis 2030).

Eine illustrative Zusammenfassung des Einflusses der Treiber auf die Strompreisprojektionen von Pöyry bis 2040 ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Vor Spaltung der Preiszone?

Pöyry berechnet Sensitivität einer Teilung der deutsch-österreichischen Preiszone

In Hinblick auf die aktuellen Diskussionen um eine Spaltung der Preiszone Deutschland–Österreich hat Pöyry die Sensitivität dieser möglichen Teilung erstellt. Die Sensitivität zeigt, dass eine Spaltung zu höheren Preisen in Österreich und zu einer moderaten Senkung der Preise in Deutschland führen würde. Im langfristigen Modell wird jedoch weiterhin eine gemeinsame Preiszone für Deutschland und Österreich angenommen.

Aufgrund der gut ausgebauten Übertragungsnetzverbindungen zwischen Deutschland und Österreich besteht seit 2001 zwischen beiden Ländern eine gemeinsame Stromhandelszone. Im Gegensatz zu anderen Grenzen bestand bisher kein Bedarf, die Stromhandelsaktivitäten zwischen beiden Nationen durch Einführung eines Engpassbewirtschaftungsverfahrens einzuschränken. In den vergangenen Jahren ist der Stromhandel zwischen Deutschland und Österreich jedoch stark gestiegen. Die hohen Exporte haben Auswirkungen auf die Netzsicherheit sowohl in Deutschland als auch in Polen und Tschechien, weil ein Teil dieser Exporte über Stromflüsse durch das polnische und tschechische Netz realisiert wird (u.a. wegen des noch nicht vollständig umgesetzten deutschen Netzausbaus).

Die österreichische Regulierungsbehörde E-Control hat sich deutlich gegen eine Spaltung der gemeinsamen Preiszone ausgesprochen, da sie die Liquidität am österreichischen Stromgroßhandelsmarkt verringern würde und zu höheren Preisen führen könnte. Die deutsche Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur (BNetzA) hingegen nimmt bei ihren Arbeiten für die Anforderungen der Winterreserve 2018/2019 eine Spaltung der gemeinsamen Preiszone an. Auch der europäische Energieregulierer ACER empfiehlt die Spaltung der Preiszone für Deutschland und Österreich um sog. deutsche „loop flows“ über die Nachbarländer zu reduzieren.

Die aktuellen Entwicklungen werden von Pöyry aufmerksam verfolgt und entsprechende Anpassungen für die Modellierung diskutiert. Vorerst nimmt Pöyry‘s Modellierung immer noch eine gemeinsame Preiszone für Deutschland und Österreich an. Allerdings stellt Pöyry interessierten Kunden (derzeit vornehmlich regionale Versorger aus Österreich) bereits eine Sensitivität der Preiszonenspaltung zur Verfügung, um die Auswirkungen auf die Großhandelspreise beider Länder, die Grenzflüsse sowie die Auswirkung auf den Kapazitätsmix zu analysieren. Im Allgemeinen erwarten wir, dass eine Spaltung der Preiszonen zu höheren Strompreisen in Österreich und einer moderate Senkung der Preise in Deutschland führen wird.

Einfluss auf den Strompreis

Marktstabilitätsreserve und kombinierte PV-Speicher-Systeme im Fokus

Marktstabilitätsreserve des EU ETS – Pöyry hat in allen drei Szenarien die Marktstabilitätsreserve (MSR) integriert. Die Anzahl der Zertifikate im Central-Szenario sind konsistent mit den 2020 und 2030 Zielen des EU ETS. Verglichen mit den Emissionen von 2005 sehen diese Ziele eine Emissionsreduktion um 21% in 2020 und 43% in 2030 vor. Nach 2030  wird von Pöyry eine weitere Verknappung der Anzahl an Zertifikaten angenommen, welche einer Emissionsreduktion von 80% entspricht. Diese Kernparameter der Reserve stellen jedoch eine mögliche Bandbreite dar, eine Verschärfung und eine Verringerung von verfügbaren Emissionen werden einen Einfluss auf den Strompreis und auf die Erzeugungsstruktur haben.

Frühe Erreichung der Netzparität von kombinierten PV-Speicher-Systemen - Schneller fallende Kosten von PV-Systemen und Speichern könnten zu einem früheren Erreichen der Netzparität und einem deutlichen Anstieg von Solarkapazität in Deutschland führen. Der Anstieg der Solarkapazität würde zu einem Rückgang der Großhandelspreise führen, da sich dies in einer sinkenden Nachfrage widerspiegeln würde.

Regulatorische Veränderungen in Deutschland – Für das Jahr 2016 ist eine Anpassung des EEG geplant (EEG 3.0). Neben verschiedenen, kleineren Änderungen wird das EEG 3.0 einen neuen Rechtsrahmen enthalten, welcher Auktionen zur Bestimmung der finanziellen Förderung durch das EEG als generelle Regel für alle erneuerbaren Technologien ab 2017 festsetzt. Pöyry verfolgt aufmerksam die Ergebnisse der Konsultationsphase und der Pilot-Auktionen.

Die Auswirkungen auf die Großhandelspreise können zu diesem Zeitpunkt und den vorhandenen Informationen noch nicht bewertet werden.

Neue Ausgabe der Pöyry Post

Kundenmagazin analysiert Potenziale von Batteriespeichern

Jetzt veröffentlicht: In der aktuellen Ausgabe unseres Kundenmagazins Pöyry Post analysieren wir für Sie die Potenziale und Risiken von Batteriespeichern. Motiviert durch die derzeit viel diskutierten Investitionsmöglichkeiten und unser aktuelles Projektgeschäft, bewertet die Pöyry Post Investitionsvorhaben in Energiespeicher. Unser Interviewpartner in dieser Ausgabe: Alexander Schönfeldt, Leiter Vertrieb von Younicos AG.

Viel Freude bei der Lektüre! Hier geht’s zum Download:

Download Pöyry Post 05/2016

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